Stimmbildung

Die Stimme eines Menschen ist sein zweites Gesicht.
Gérard Bauer

Stimmbildung nach dem Lichtenberger® Modell für die Sing- und Sprechstimme für

  • AnfängerInnen und Fortgeschrittene
  • Laien und professionelle SängerInnen
  • Laien und professionelle Schauspieler
  • Menschen in Sprechberufen

Sprechstimme

Sind Sie in Ihrem Alltag auf eine angenehme, gesunde und belastbare Stimme angewiesen?

Dann wissen Sie wahrscheinlich, wie sehr eine angenehme Sprechstimme dazu beiträgt, ob und wie das Gesprochene beim Gegenüber ankommt.

Und Sie kennen womöglich auch Situationen, in denen Ihre Stimme den Anforderungen nicht mehr gewachsen zu sein scheint. Stimmmüdigkeit, Heiserkeit oder Stimmstörungen machen sich bemerkbar und erschweren die erfolgreiche Kommunikation.

Mit einem professionellen Stimmtraining können Sie Ihre Kommunikationswirkung entscheidend verbessern und Stimmstörungen vorbeugen.

Singstimme

Stoßen Sie in Ihrem jetzigen Gesangsunterricht an eine Grenze? Wollen Sie mit mehr Leichtigkeit singen? Möchten Sie mehr Präsenz und Brillanz in Ihrer Stimme?

Das Ziel der funktionalen Stimmbildung ist eine gesunde, klangvolle und obertonreiche Stimme, unabhängig von Tonhöhe, Lautstärke und Lied. Die Stimme sollte ohne Fehlspannungen in jeder Höhe beliebig kräftig oder leise klingen und gleichzeitig weittragend, resonanzreich und anstrengungslos sein.

Stimmeffekte und unnatürliche Klanganteile können in bestimmten Stilrichtungen zwar durchaus reizvoll sein; solche Effekte sollten aber immer absichtlich und nicht durch Kontrollverlust entstehen. Auch die Ermüdung der Stimme kann durch die funktionale Stimmbildung verhindert werden.

Stimmbildung nach dem Lichtenberger® Modell

Was geschieht eigentlich genau beim Singen und Sprechen im Körper? Und wie kann man die Stimmfunktion und den Stimmklang positiv beeinflussen?

Die Stimme ist Ausdruck unserer Persönlichkeit (Person aus lat. per sonare = „durch tönen“).
Eine klangvolle Stimme hat eine positive Wirkung auf unser Gegenüber.

Jedem Menschen ist es möglich, den eigenen Körper als ein Instrument kennen zu lernen. Dadurch kann jeder seiner Stimme mehr Brillanz, Lautstärke und Tonumfang verleihen. Schwierige äußere Umstände verlieren dann an Bedeutung.

Durch die Verfeinerung der eigenen Sinneswahrnehmung wird die Klangproduktion erleichtert und die Intensität erhöht. Und das auf eine Art, die den Kehlkopf gesunderhält.

In der Stimmbildung lernen Sie, die an der Stimmfunktion beteiligten Muskeln und Bänder über sensorische Wahrnehmungsübungen in einer „Wohlspannung“ zu erleben, wodurch sich die Schleimhaut vermehrt an der Klangbildung beteiligen kann. Dadurch wird die Stimme tragfähiger durch bestimmte Frequenzspektren im Obertonbereich, den sogenannten Sängerformanten.

Sie lernen, Ihren Körper mit seinen Hohl- und Geweberäumen optimal als Klangraum zu nutzen. Sie erleben das Singen weniger als eine Handlung und viel mehr als einen Zustand.

Die Grundlage dieser Stimmarbeit bildet die Lichtenberger® Methode der angewandten Stimmphysiologie nach Gisela Rohmert.

Das Lichtenberger® Institut

wurde 1982 von der Sängerin und Gesangspädagogin Gisela Rohmert und Prof. Dr.-Ing. Walter Rohmert gegründet [damals: Lichtenberger Institut für funktionales Stimmtraining]. Zielsetzung ist die Anwendungsorientierte Umsetzung neuester Erkenntnisse aus der Gesangs- und Instrumentalforschung in die Praxis. Ausgangspunkt war 1980 ein Forschungsprojekt am Institut für Arbeitswissenschaft der TU Darmstadt. Am Anfang stand die Auseinandersetzung mit dem Körper. Mittels umfangreicher physiologischer und akustischer Messmethoden wurden die Vorgänge bei Gesang und Instrumentalspiel erfasst.

Zahlreiche Körpertechniken wurden in ihrer Wirkung auf den Stimmklang untersucht. Einer gesunden Kehlkopffunktion konnten die Eigenschaften Freiheit und Leichtigkeit des Singens, großer Stimmumfang und größere Altersunabhängigkeit zugesprochen werden. Ein erweitertes Verständnis der Beziehung unseres sensorischen Nervensystems zum Klang führte zu einem neuen Ansatz in der Stimm- und Instrumentalpädagogik.

// Quelle Lichtenberger®-Institut //

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